Aktionen / Exkursionen

Französische Gäste und Kfz-Schüler bei der Firma Resotec

Was bleibt übrig, wenn ein Auto nicht mehr fahrtüchtig ist? Dieser Frage gingen Schüler der Einjährigen Berufsfachschule Kraftfahrzeugtechnik gemeinsam mit ihren Austauschpartnern des Lycée Emile Mathis nach.

Den Vorgang der Verschrottung konnten die Schüler live bei Resotec, einer hundertprozentigen Tochterfirma von Mosolf, verfolgen. Herr Löffler, der Betriebsleiter der Firma, führte die Schüler kompetent durch die Demontageanlage für Altfahrzeuge. Er erklärte die verschiedenen Schritte der Verschrottung: Zunächst werden alle Autos untersucht, ob sich darin noch Gegenstände befinden. Als Nächstes werden Öl und Kühlflüssigkeit abgesaugt. Je nachdem wird auch der Motor zur anderweitigen Nutzung entfernt. Airbags werden gesprengt, zwei Explosionen bringen die Lebensretter zum Zerbersten. Vor der Verschrottung eines Autos konnten Schüler selbst Hand anlegen mit einer großen Schere. Mühelos ließ sich ein Auspuffrohr in Stücke zerschneiden.

In einem letzten Arbeitsschritt wurde das Fahrzeug in eine Horizontalpresse geführt. Stück für Stück wurde das Fahrzeug flach gedrückt: Ein flaches Paket schob sich auf der anderen Seite der Presse heraus.  Die so abgewrackten Autos werden an Entsorgungsfirmen zum Schreddern und Recyclen abgegeben.

Erstaunt zeigten sich die Schüler darüber, dass 98,8 Prozent eines Autos so recycelt werden: Metall, Glas, Wertstoffe und Gummiteile in Reinform stehen am Ende dieser Verwertungskette. Während sich letzteres nicht mehr verwerten lässt, kann Metall und Glas eingeschmolzen und bei der Herstellung von neuen Autos wiederverwendet werden.

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